"Die größten Fortschritte früherer Generationen wurden dadruch erzeilt, dass die menschliche Intelligenz die Materie in immer stärkerem Maß kontrollierte. Jetzt stehen wir vor einem schwierigeren Problem: es geht um die Anwendung unserer Intelligenz auf die menschlichen Beziehungen. ... Die Widerstände gegen den Frieden liegen nicht in der Materie, in der unbelebten Natur, in den Bergen, die wir durchdringen, in den Meeren, die wir überfligen. Die Widerstände gegen die Frieden liegen in den Gedanken und Herzen der Menschen."
Norman Angell (1933)
"Frieden hat nich allein damit zu tun, ob Menschen kämpfen oder nicht kämpfen. Wenn das Wort für die vielen, die in Friedens- wie in Kriegszeiten nur Leid und Elend gekannt haben, eine Bedeutung erhalten soll, muss es in Brot oder Reis, Wohnung, Gesundheit und Bildung übersetzt werden und ebenso in Freiheit und Menschenwürde - in ein besseres Leben. ... dass die vergessenen Völker und Unterpriviligerten bald die Möglichkeit eines Neubeginns und eines neuen Lebens erhalten werden."
Ralph J. Bunche (1950)
Bei diesem zweiten Zitat will die deutsche Elke sagen: "Ja, aber... Friede ist doch was ganz anderes... was Tieferes...". Doch nach acht Jahren in Bosnien mit all seiner verfahrenen Situation und Hoffnungslosigkeit und materiellen Not denke ich, dass da doch viel Wahres dran ist.
Und schließlich sagt Gott in seinem Wort dazu: "Wer sich am Leben freuen und gute Tage erleben will, der... setze sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden ein." (1.Petrus 3:11)